Am 24.02.2026 fand in der Reihe „Was das Land bewegt“ im Café Montreux am Eselsberg eine Diskussion zur Bildungspolitik statt.
Volker Schebesta, seit 2016 Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport referierte über Vorhaben in der aktuellen und künftigen Legislaturperiode und stellte sich den Fragen der interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Stadtverbandsvorsitzende Brigitte Röder moderierte die Veranstaltung.
Schebesta ging zunächst auf die Neuerungen in der Bildungspolitik der vergangenen Jahre ein und nannte hierbei vor allem die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums und die damit einhergehende verbindliche Übertrittsempfehlung ans Gymnasium und die Stärkung der Realschulen. Dass die Schulleistungen in Baden-Württemberg kontinuierlich nach unten gehen, erfüllt auch das Kultusministerium mit Sorge. Vor allem die Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen gilt es zu stärken und dies vor dem Eintritt in die Grundschule. Dazu soll eine verpflichtende Sprachförderung im letzten Kindergartenjahr eingeführt werden. Auch das bereits bestehende Startchancenprogramm wurde genannt. Weitere Themen waren die hohen Kosten für KITA und Kinderbetreuung, die laut Schebesta auch daraus resultieren, dass in Baden-Württemberg beim Personal hohe Qualitätsstandards angelegt werden.
Im Anschluss an die Diskussion verfolgte Schebesta zusammen mit den Zuhörerinnen und Zuhörern die Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten aus CDU, Grünen und AfD in SWR 3 und nahm sich die Zeit, auf individuelle Fragen einzugehen.

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