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24.11.2016, 14:38 Uhr
CDU Eselsberg wählt neuen Vorstand - Edgar Winter im Amt bestätigt
Anläßlich ihrer Mitgliederversammlung hat die CDU Eselsberg abgestimmt und den bisherigen Vorstand im Amt bestätigt.
Über 20% der Mitglieder der CDU vom Eselsberg konnten aus dem Mund vom bisherigen Vorsitzenden Edgar Winter hören, welche wesentlichen Aktivitäten der Vorstand seit der letzten Mitgliederversammlung im Interesse der Bürger geleistet hat. Die anschließende Entlastung anlässlich der Mitgliederversammlung 2016 drückte dem Vorstand das Vertrauen für seine Arbeit aus.

Auch die Neuwahl des Vorstands zeigte, dass auf Kontinuität gesetzt wird: Edgar Winter wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt, Christa Gerstner wird ihn als seine Stellvertreterin unterstützen und für das Schreiben ist weiterhin Claus Pacchiaffo zuständig. Als Beisitzer wurden gewählt: Babara Brändle, Dr. Bertram Holz, Dr. René Michels und Dietrich Schilling.

Besonders gefreut haben wir uns, dass uns unsere frisch vermählte Abgeordnete, Ronja Kemmer uns die Ehre gab und zu uns sprach. Ein Blumenstrauß drückte unsere Glück-wünsche zu ihrer Heirat aus.

Nachdem sich die Koalition gerade auf Dr. Frank-Walter Steinmeier als Kandidat als Bundespräsident geeinigt hatte, zeigte Frau Kemmer nochmals auf, welche Alternativen für diese Kandidatur in Berlin angedacht waren und warum diese nicht zum Tragen kamen. Der hochgehandelte Favorit, Dr. Norbert Lammert, der überparteilich ein hohes Ansehen genießt, hatte abgesagt.

Viel diskutiert wurde in Berlin auch über Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Gegen ihn sprachen u.a. parteipolitische Argumente: Wir hätten dann rund 4 Jahre in Stuttgart einen neuen grünen MP bekommen, dessen Amtsbonus sicher die Wahl in 2020 stark beeinflusst hätte.

Interessant waren auch ihre Ausführungen zur AFD: Man dürfe der AFD keinen Sonderstatus bei Diskussionen über diese Partei und mit dieser Partei einräumen. Die AFD müsse wie eine normale Partei behandelt werden, bei der man sich mit deren Parteiprogrammpunkten auseinander zu setzen und deren Argumente auszuhebeln habe.

„Weniger Augenwischerei, mehr Ehrlichkeit“ waren die Schlagworte, die Frau Kemmer beim Thema Rente in ihren Ausführungen unterstrich. Der demographische Wandel ist ebenso nicht wegzudiskutieren wie die Tatsachen, dass die jungen Leute gegenüber früher im Durchschnitt später Beitragszahler werden und dass die Zeit des Renten-bezuges gegenüber früheren Jahren deutlich um Jahre zugenommen hat. All das lasse  weder das heutige Rentenniveau zu noch den heutigen Zeitpunkt des Rentenbeginns. 

Ja, sagte unsere Abgeordnete zu einer Grundsicherung, aber nicht verteilt nach dem Gießkannenprinzip entsprechend dem SPD-Modell, sondern nach Bedürftigkeit des Betroffenen.

Auch in der anschließenden Beantwortung der Fragen unserer Mitglieder zu Themen wie Bundestagswahlkampf, möglicher Wahlausgang und Details zum Rententhema formulierte Frau Kemmer deutlich und authentisch ihre Meinung, was ihr den entsprechenden Beifall bescherte. cp   



Eingestellt am 24.11.2016
Thomas Schmid
Internetbeauftragter der CDU Ulm

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