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29.11.2017, 12:36 Uhr
CDU-Eselsberg hinter der Bühne

Da sitzt man gemütlich und ganz aufmerksam auf einem der 815 neuen, bequemen Sesseln im Großen Haus des Ulmer Theaters, lauscht der Musik oder den Schauspielern und ahnt vermutlich nicht, wie viele Akteure hinter der Bühne uns den Kunstgenuss ermöglichen und was diese tun. Das wollte die CDU vom Eselsberg seinen Gästen einmal zeigen und besuchte die unbekannten Räume hinter der Bühne. Der ehemalige Verwaltungsdirektor, Herr Fraundorf, führte uns durch das weiträumige Gebäude, das in zwei Jahren seinen 50. Geburtstag feiern wird und nicht mehr Ulmer Theater sondern Theater Ulm heißt, ein besonderer Wunsch des heutigen Intendanten, Andreas von Studnitz.

Auf der Bühne können wir 18 Schauspieler/innen, 15 Sänger/innen, 20 Damen und Herren im Chor, 10 Baletttänzer/innen und 56 Musiker/innen im Orchester sehen und hören. Aber die Mehrzahl der Theatermitarbeiter arbeitet im Hintergrund. Regisseur, Maskenbildnerinnen, Assistenzen, Generalmusikdirektor und Dirigent, Beleuchter, Akustiker, Kulissenschieber, Bühnenbildner, Schneider und Schneiderinnen, Maler männlich und weiblich, Schlosser, Schreiner, Kartenverkäuferinnen, Platzanweiserinnen, Mitarbeiter männlich und weiblich in der Verwaltung und Servicepersonal für die Pausengetränke helfen alle in einem motivierten Team mit, dass die Besucher aus Stadt und Land mit Begeisterung ins Theater kommen, um die enormen Unterhaltskosten von rund 22 Mio. € pro Jahr zusammen mit der Stadt, dem Land Baden-Württemberg und auch ein wenig mit der Stadt Neu-Ulm zu finanzieren. Interessant war auch eine Zahl: Pro Jahr sind es nur ca. 9.000 Ulmer, die mehrfach im Jahr die Vorstellungen besuchen. Der größere Teil der Gäste kommt aus dem Umland.

 Schmale, verwinkelte Gänge führten uns durchs Haus zur Bühne, die uns mit Ihrer Höhe von 22 m und dem eisernen Vorhang beeindruckte, der im Brandfall 120 min. einer Temperatur von 900 Grad standhält. Zweimal täglich werden die Kulissen auf – und abgebaut, einmal morgens vom Vorabendprogramm und dann für die Probe und einmal nachmittags für die Abendveranstaltung. So schwer solche Kulissen für die Zuschauer teilweise aussehen, so leicht sind diese gebaut. Daran werkeln in den Räumen der Untergeschosse Schlosser, Schreiner und Maler, die man auch als Künstler betrachten kann, so hochwertig und real sehen deren Kulissen und Bilder aus. Besonders aufmerksam wurden die Räume der Damen- und Herrenschneiderei und speziell die drei Fundusräume voll mit Kostümen betrachtet. 9 Schneiderinnen und Schneider gestalten und fertigen hier die Kleider für die Akteure, immer neu, ganz selten durch Abänderung von Kleidungsstücken aus dem Fundus. Die Teile sind dem Schneiderpersonal heilig und werden behandelt wie eigene Kinder. Eine Versteigerung findet praktisch nicht statt.

Zum Abschluss besuchten wir noch das sechseckige Podium im Untergeschoss, ein Theatersaal mit bis zu 200 Plätzen, wo fast wöchentlich eine Premiere stattfindet. Hier konnte Herr Fraundorf nochmals in seinen Anekdoten schwelgen, was Edgar Winter, unser Stadtteilverbandvorsitzender, bei seinen Dankesworten veranlasste zu sagen: „Es hat Spaß gemacht, Ihnen zuzuhören.“ cp

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