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26.05.2017, 14:24 Uhr
Fragestunde mit einem Apotheker

Traditionell lud die CDU vom Eselsberg zum Seniorennachmittag ein. Selbst gebackene Kuchen und frisch gebrauter Kaffee verwöhnten unsere Gäste, die wieder zahlreich ins Fort Unterer Eselsberg gekommen waren.

Zu Beginn sprach unsere Bundestagsabgeordnete, Ronja Kemmer zu uns und spannte einen Bogen von Europa, über Populisten, die im Wesentlichen Angst schüren, die Notwendigkeit, Ruheständlern ein sicheres Auskommen zu schaffen und die innere Sicherheit bis zu den Erfolgen der Koalition auf dem Arbeitsmarkt.

Deutlich stellte Sie heraus, wie die CDU ihre Regierungsgeschäfte mit über 5 Mio. Arbeitslosen begonnen hat, diese radikal und erfolgreich bekämpfte. Für die Zukunft müssen  hingegen Lösungen gefunden werden, das Problem des Fachkräftemangels zu entschärfen. In Sachen Sicherheit ist die Entscheidung beim Bund gefallen, die Bundespolizei um 8.000 Beamte und den Verfassungsschutz um 2.000 Mitarbeiter aufzustocken. Besonders warb sie für die Polizei, die ihre Arbeit nur erfolgreich machen kann, wenn ihr die Bürger  Rückhalt geben und das Vertrauen aussprechen.

Anschließend stand Herr Manfred Gerstner, der Eigentümer der Stifterapotheke, den Anwesenden Rede und Antwort. „Warum bekomme ich nicht mehr mein Medikament und muss eine Alternative akzeptieren?“ war eine der Fragen, die Herr Gerstner fachkundig damit erklärte, dass die Krankenversicherungen mit verschiedenen Pharmaherstellern Rabattverträge abgeschlossen haben, was dann dazu führt, dass der Patient dieser Kasse nur Medikament dieser Firma erhalten kann. Ein Ärgernis für viele, wie die Reaktionen zeigten, aber vom Arzt oder der Kasse nicht änderbar. Überhaupt kam zu Tage, dass Kassen unterschiedliche Leistungen bei der Behandlung von Krankheiten haben. Die eine Kasse übernimmt die Kosten für die Therapie, die andere lehnt die Übernahme ab. Man konnte dann schon zwischen den Zeilen heraushören, dass ein Kassenwechsel wohl auch mal in Erwägung gezogen werden sollte. Auch das Thema „Versandapotheke“ beschäftigt die Gäste. Unser Apotheker stellte heraus, dass diese zu 98% sogenannte Lifestyleprodukte verkaufe und sich bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten auf die hochpreisigen konzentriere, weil damit halt mehr zu verdienen ist. Im Übrigen widerspricht die Tätigkeit einer Versandapotheke in Verbindung mit Rabatten der deutschen Gesetzgebung, auch wenn der EUGH hier eine andere Meinung vertritt.

Zu guter Letzt verwies Herr Gerstner auf die Mobile App seiner Apotheke, mit der man nicht nur Medikamente vorbestellen kann, sondern die auch noch viele Zusatzinformationen liefert wie z.B. aktuelle Notdienste oder Erklärungen zu Blutwerten. Sollte man sich mal anschauen.

All das war eine sehr trockene Kost, weshalb wir eine Tischharfenspielerin eingeladen hatten. Frau Schwan verzückte die Besucher mit ihrem einzigartigen Instrument, was dann Herr Edgar Winter als Vorsitzender der CDU vom Eselsberg auch besonders in seiner Dankesrede hervorhob. cp

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